Bauarbeiter fällt von Gerüst und wird von Metallstangen durchbohrt

Ein tragischer Unfall hat sich am Donnerstag um 12.52 Uhr in Chieming am Chiemsee (Landkreis Traunstein) ereignet. Ein Mann (51) stürzte von einem Baugerüst sechs Meter tief und fiel auf einen Beton-Sockel, der mit Stahlstangen versehrt war. Zwei Stangen durchbohrten den Bauarbeiter und verletzten ihn schwer.

Wie die Polizei auf Nachfrage der PNP mitteilte, sei der Mann nicht lebensgefährlich verletzt und es seien keine Organe von Stangen getroffen worden. Er sei ohne Fremdeinwirkung während seiner Zimmerer-Tätigkeit von dem Gerüst auf einer Baustelle in Chieming gestürzt. Er habe wohl das Gleichgewicht verloren, schätzt die Polizei. Die beiden Stahlstangen am Boden hätten sein Gesäß und seine linke Hüfthälfte durchbohrt.

Bemerkt habe den Sturz an sich niemand, teilte die Polizei zudem mit. Ein Kollege habe den verletzten 52-Jährigen auf dem Boden dann entdeckt. Die hinzugerufene Feuerwehr musste den Mann mit einer Flex-Säge von den Stangen trennen. Mit dem Rettungswagen wurde er ins Krankenhaus Traunstein gebracht. Der Transport mit dem angeforderten Rettungshubschrauber sei aufgrund der Schmerzen nicht möglich gewesen.

Die Kollegen des verunfallten, die die schwere Verletzung mit ansehen mussten, wurden nach dem Unglück psychisch betreut. Im Einsatz waren die Feuerwehren Chieming und Traunreut, zwei Rettungswagen, ein Notarzt und ein Rettungshubschrauber. − dao

Quelle: Heimatzeitung.de

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