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Schwere Unfälle auf der B 304 bei Biebing und am Erlstätter Berg

Traunreut/Grabenstätt. Von zwei tragischen Verkehrsunfällen wurde der Faschingdienstag überschattet. Am Morgen kamen auf der Bundesstraße 304 bei Biebing ein 50 Jahre alter Traunreuter und seine 26-jährige Schwiegertochter ums Leben. Gegen 15 Uhr starb ein Mann aus dem Berchtesgadener Land beim Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge am Erlstätter Berg. Der Unfallverursacher, ein Mann aus Traunstein erlag wenige Stunden nach dem Unfall im Klinikum Traunstein seinen schweren Verletzungen. Zwei weitere Personen wurden bei den beiden Unfällen schwer bzw. lebensgefährlich verletzt. Zu dem tragischen Unfall auf der B 304 kam es gegen 7.45 Uhr. Zunächst war unklar, wie es zu dem Unfall kam.

Aufgrund der Unfallspuren vermutet die Polizei, dass der 50-jährige Traunreuter und seine 26-jährige Schwiegertochter, die in einem BMW auf der Fahrt in Richtung Traunstein waren, auf Höhe von Herbsdorf von einem 19-jähriger Mercedes-Fahrer überholten wurden. Knapp vor einem entgegenkommenden BMW-Fahrer, einem 41-jährigen Surberger, scherte der 19-Jährige wieder ein. Der 50-jährige Traunreuter versuchte vermutlich auszuweichen oder abzubremsen und geriet dabei mit seinem Wagen ins Schleudern. Das Fahrzeug stellte sich quer zur Gegenfahrbahn. Dort stieß der 41-jährige Surberger in die Breitseite des schleudernden Fahrzeuges. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurde das Fahrzeug des Traunreuters von der Straße auf die Gleise der angrenzenden Bahnstrecke von Traunstein nach Garching geschleudert. Die beiden Fahrzeuginsassen wurden von Ersthelfern aus dem Wrack gezogen, ehe es in Flammen aufging. Für den 50-jährigen Traunreuter und die 26-jährige Frau kam jede Hilfe zu spät. Sie starben noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des anderen BMW, der 41-jährige Surberger wurde schwer verletzt und mit den Beinen in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Er wurde aus dem Fahrzeug befreit, nachdem die Feuerwehr mit der Rettungsschere das Dach abgetrennt hatte.

Die Feuerwehren aus Traunreut, Nußdorf, Matzing und Traunwalchen, die mit rund 40 Mann im Einsatz waren löschten das brennende Wrack und leiteten den Verkehr um. Die Bundesstraße musste für mehrere Stunden total gesperrt werden. Auch der Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Traunstein und Hörpolding musste für längere Zeit eingestellt werden. Ein ankommender Zug wurde gestoppt; die Fahrgäste mussten mit Bussen weiterreisen. Im Einsatz waren der Rettungshubschrauber Christoph 14, mehrere Rettungs- und Krankenwagen des BRK, ein Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes und der Einsatzleiter Rettungsdienst. Zur Ermittlung der Unfallursache hat die Staatsanwaltschaft ein unfallanalytisches Gutachten zum Hergang und eine technische Begutachtung der beiden Fahrzeuge angeordnet.Frontalzusammenstoß am Erlstätter Berg

Zwei Männer im Alter von 59 und 55 Jahren starben gegen 15 Uhr auf der Staatstraße 2095 bei Erlstätt beim Frontalzusammenstoß zweier Pkw. Eine 26-jährige Frau wurde schwer verletzt.

Aus bislang ungeklärter Ursache war ein 55-jähriger Traunsteiner, der von Seebruck in Richtung Traunstein unterwegs war, am Beginn des Erlstätter Bergen mit seinem Peugeot auf die linke Fahrbahn gekommen. Dort stieß er frontal mit dem entgegenkommenden Subaru eines 59-jährigen Berchtesgadeners zusammen. Der Subaru wurde von der Straße eine Böschung hinab geschleudert und blieb in einer angrenzenden Wiese liegen. Der 59-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle. Seine 26-jährige Tochter, die auf dem Beifahrersitz saß, wurde schwerst verletzt in das Unfallkrankenhaus nach Salzburg geflogen. Der 55-jährige Unfallverursacher kam mit schweren Verletzungen nach Traunstein ins Klinikum. Dort starb er wenige Stunden nach Einlieferung. Zur Rettung der Schwerverletzten waren auch die Feuerwehren Erlstätt und Grabenstätt im Einsatz. Sie befreiten die teilweise in den Fahrzeugen eingeklemmten Verletzten aus den völlig demolierten Fahrzeugwracks. Wie es zu dem Frontalzusammenstoß der Fahrzeuge kam, gibt der Polizei noch Rätsel auf. Es gibt keine Augenzeugen des Unfalls. Die Staatsanwaltschaft hat ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag gegeben. Während der Rettungs- und Bergungsaktion war die Staatstraße für mehrere Stunden total gesperrt. Die Feuerwehren leiteten den Verkehr um.

Quelle Bericht: Peter Volk / Kreisfeuerwehrverband Traunstein

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