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Traunreuter Feuerwehr bringt Hunde in Sicherheit und belüftet Wohnung

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In der Wohnung befanden sich zwei verängstigte Hunde, die von den Einsatzkräften nach draußen gebracht und einer Nachbarin zur Betreuung übergeben wurden. - Foto: 112News/M.Benje

Ein angebrannter Kochtopf auf dem Herd hat am Mittwochnachmittag einen Feuerwehreinsatz in der Fichtenwaldstraße in Traunreut ausgelöst. Die Feuerwehr wurde zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in einem Mehrparteienhaus alarmiert.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass sich niemand in der betroffenen Erdgeschosswohnung aufhielt. Unter Atemschutz verschafften sie sich gewaltsam Zugang zur Wohnung. Schnell zeigte sich die Ursache der Rauchentwicklung: Auf einem eingeschalteten Herd stand Essen in einem Topf, das bereits stark angebrannt war. Der Topf wurde ins Freie gebracht, anschließend belüftete die Feuerwehr die Wohnung gründlich.

In der Wohnung befanden sich zudem zwei verängstigte Hunde, die von den Einsatzkräften nach draußen gebracht und einer Nachbarin zur Betreuung übergeben wurden. Zwei Papageien verblieben in der Wohnung und wurden dort vor weiterem Rauch geschützt, da ein Transport für die Tiere zu großen Stress bedeutet hätte.

Die Feuerwehr Traunreut war mit rund 30 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen im Einsatz, unterstützt von zwei Kräften der Kreisbrandinspektion. Außerdem waren die Polizei Traunreut sowie das BRK mit einem Rettungswagen und dem Einsatzleiter Rettungsdienst an der Einsatzstelle. Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Vorfall aufgenommen.

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Die Einsatzkräfte wurden zu einem Wohnungsbrand in die Fichtenwaldstraße alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass angebranntes Essen auf der Herdplatte die Ursache war. - Foto: 112News/M.Benje

Der Einsatz dauerte rund eineinhalb Stunden. Feuerwehrkommandant Konrad Unterstein lobte ausdrücklich den Mitteiler, der sehr umsichtig gehandelt habe: Er meldete den Vorfall, wies die Feuerwehr ein und gab wichtige Hinweise dazu, wer sich möglicherweise in der Wohnung aufhalten könnte. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Wohnungstür von der Feuerwehr notdürftig gesichert.

Quelle: www.pnp.de