26. Jugendfeuerwehrtag in Obing

Obing. Sport, Spiel, Spannung und ein Wettstreit, bei dem Kameradschaft, Teamgeist, Geschicklichkeit und das berühmte Quäntchen Glück nötig sind, um zu gewinnen – so lässt sich der Kreisjugendfeuerwehrtag in einem Satz beschrieben. Über 500 Buben und Mädchen aus den Jugendfeuerwehren im Landkreis Traunstein kamen heuer zu den alljährlich stattfindenden Jugendtreffen in Obing zusammen. Ganz nach dem olympischen Motto „Dabei sein ist Alles“ steht ein Spielewettbewerb im Mittelpunkt, beim dem Gaudi und Freude an der Gemeinschaft im Vordergrund stehen und weniger Siegerehren und Pokal. Dennoch war der Jubel groß, als das gemischte Team aus Nußdorf und Vachendorf als Sieger des Spielewettbewerbes bekannt gegeben wurde.
Die sechs Buben aus den beiden Jugendfeuerwehren siegten mit deutlichem Punkteabstand vor der Jugendgruppe „Traunreut 1“ und dem Team „Kirchheim 3“.
Insgesamt 79 Teams, darunter auch zwei Jugendgruppen des THW Traunreut, nahmen an der „Jugendfeuerwehr-Spiele-Olympiade“ teil. Angeführt von der Jugendblaskapelle Obing marschierten die Mannschaften zum Auftakt auf den Vorplatz des Feuerwehr-Gerätehauses ein, wo die Begrüßung stattfand und der Jugendtag offiziell eröffnet wurde. Auf dem Spieleparcours am Feuerwehrgerätehaus Obing hatten die sechsköpfigen Jugendteams und deren Gruppenführer mehrere Stationen zu durchlaufen. Beim ersten Spiel musste ein, von den Schiedsrichtern vorgegebenes Längenmaß auf einem Brett markiert werden - selbstverständlich ohne irgendwelche Hilfsmittel. Wer die Entfernung am besten geschätzt und aufgezeichnet hatte, bekam die meisten Punkte. Bei der zweiten Station mussten die Buben und Mädchen einen Tischtennisball durch einen Feuerwehrschlauch „transportieren“. Keine leichte Aufgabe für die Gruppen, denn der Ball musste mühsam, Zentimeter um Zentimeter, durch den Schlauch gedrückt werden. Besonders findige Teams versuchten den Schlauch aufzublasen und ihm so Fülle zu geben, was bei kräftigen „Schlauchbläsern“ auch den gewünschten Erfolg brachte. Anschließend musste der C-Schlauch aufgerollt werden. Am Ende durfte der Abstand zwischen den Kupplungen nicht mehr als zehn Zentimeter betragen. Wenn doch, gab es Punkteabzug. Beim dritten Spiel musste die Teams Wasser aus der Kübelspritze in einen Eimer umpumpen. Gehalten von einem, in einer Schubkarre sitzendem Gruppenmitglied ging es durch einen Slalomparcours, über eine Wippe und eine kleine Schanze in flotter Fahrt zum Ziel, wo das Wasser in einen weiteren Eimer umgefüllt wurde. Wer das meiste Wasser ins Ziel brachte, bekam die auch die meisten Punkte. Als zusätzliche Aufgabe waren Fragen zu beantworten, die bewusst so gestellt wurden, dass die Teams, ähnlich wie bei einer Schnitzeljagd, bei Kameraden recherchieren und nachfragen mussten, um die richtige Antwort geben zu können.
Neben den Spielen, die auch den Zuschauern viel Spaß machten, gab es ein umfangreiches Programm mit der Ausstellung der neuesten Löschfahrzeuge der Feuerwehren Engelsberg, Rabenden und Ruhpolding, Übersee und Waging. Umfassende Informationen gab es am Stand der Polizei, die unter anderem über die Verwendung von Sonderrechten informierte und auf die Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr hinwies. Die Wasserwacht Ortsgruppe Obing stellte sich vor und die Fachgruppe „Absturzsicherung“ der Feuerwehr Obing demonstrierte ihre Arbeit am Schlauchturm des Gerätehauses. Die Feuerwehr Obing als Ausrichter des Jugendtages legte größten Wert auf Jugendschutz und wollte mit der Veranstaltung ein Zeichen gegen Alkoholmissbrauch setzen. So gab es keinerlei alkoholische Getränke, was aber auch kein Problem darstellte.
Stellvertretender Landrat Georg Klausner freute sich über die Begeisterung der Jugendlichen und an der Feuerwehr. Der Feuerwehr-Jugendtag sei eine gute Gelegenheit, die Einsatzbereitschaft und das Engagement junger Menschen für die Feuerwehren und den Dienst an der Allgemeinheit publik zu machen. „Gewonnen haben alle, die am Feuerwehrtag teilnehmen und Kameradschaft und Freundschaft erleben.“ Stimmkreisabgeordneter Klaus Steiner lobte das ehrenamtliche Mitwirken der Jugendlichen in den Feuerwehren und sich ausbilden lassen, um im Notfall für andere da zu sein. Steiner hob besonders das Engagement der Jugendwarte hervor, die viel Energie und Zeit für ihre Schützlinge aufbringen. Franz Parzinger, 1. Bürgermeister der Stadt Traunreut und Sprecher der Kommunen im Landkreis Traunstein bezeichnete den alljährlich stattfindenden Kreisjugendfeuerwehrtag als „tolle Einrichtung und wunderbare Sache“, bei der Teamarbeit und Kameradschaft als wichtige Werte des Gemeinwohls erfahrbar sind. Hans Thurner, 1. Bürgermeister der Gemeinde Obing und Schirmherr der Veranstaltung, sagte, er sei überwältigt von der großen Zahl an Teilnehmern, die zu dem Jugendtreffen gekommen sind. Um die Zukunft der Feuerwehren müsse man sich angesichts des großen Interesses der Jugendlichen keine Sorgen machen. „Der Leitspruch der Feuerwehren „Helfen in Not ist unser Gebot“ sei eine schöne Aufgabe. Allen, die an der Erfüllung tatkräftig und ehrenamtlich mitwirken, gebühre Respekt und höchste Anerkennung.
Thurner nahm am Ende des fünfstündigen Wettbewerbes zusammen mit Kreisbrandrat Hans Gnadl und Kreisjugendwart Florian Reiter die Siegerehrung vor und überreichte Pokale an die drei erstplatzierten Teams. Die Siegergruppe aus Nußdorf und Vachendorf durfte zudem den Wanderpokal des Kreisfeuerwehrverbandes in Empfang nehmen. Reiter würdigte die hervorragende Organisation des Jugendtages durch die Aktiven der Feuerwehr Obing und den Feuerwehrverein. Zum Abschluss des Jugendtreffens übergab die Feuerwehr Obing den Jugendwimpel des Kreisfeuerwehrverbandes an die Freiwillige Feuerwehr Erlstätt. Dort findet im nächsten Jahr der 27. Kreisjugendfeuerwehrtag statt. pv.

Quelle Bericht: Kreisfeuerwehrverband Traunstein  

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