450 Buben und Mädchen beim Kreisjugend-Feuerwehrtag

Grabenstätt/Erlstätt. Spiel, Spannung und ein Spielewettbewerb, bei dem Teamgeist, Kameradschaft und der olympische Gedanke „Dabeisein ist alles“ im Vordergrund stehen - so lässt sich der Kreisjugendfeuerwehrtag in wenigen Worten beschrieben. Rund 450 Buben und Mädchen aus den Jugendfeuerwehren im Landkreis Traunstein kamen am Samstag beim großen Jugendtreffen in Erlstätt zusammen und erfreuten sich trotz reichlich Regen an der Begegnung, am Kennenlernen und vor allem an einem lustigen Wettstreit, bei dem Siegertrophäen zweitrangig waren. Dennoch war der Jubel groß, als die sechs Buben der Feuerwehr Törring als Sieger des Wettbewerbes gekürt wurden. Mit 1250 Punkten siegten sie souverän vor dem Team Emertsham 2, das 1125 Punkte erreichte. Den dritten Platz erspielte sich die Gruppe Heiligkreuz 2 (850 Punkte).

Insgesamt 75 Teams, darunter auch zwei Jugendgruppen des THW Traunstein, nahmen an den „Jugendfeuerwehr-Spielen“ teil. Zum Auftakt marschierten die Mannschaften auf dem Wettbewerbsplatz – dem Gelände der Firma Claas Südostbayern - ein, wo sie von Kreisbrandrat Hans Gnadl, Franz Parzinger, 1. Bürgermeister der Stadt Traunreut und Sprecher der Städte, Märkte und Gemeinden im Landkreis Traunstein sowie von Grabenstätts 1. Bürgermeister Georg Schützinger, dem Schirmherrn der Jugendveranstaltung begrüßt wurden. Auf dem Spieleparcours hatten die sechsköpfigen Jugendteams anspruchsvolle wie spaßige Aufgaben zu erledigen. Die Buben und Mädchen mussten einen Eimer Wasser, der auf eine schmale, hölzerne Trage gestellt wurde, über einen Hindernisparcours transportieren. Der wassergefüllte Eimer wurde durch eine Plastikröhre gezogen, über eine Wippe balanciert und durch einen Pfad aus alten Autoreifen getragen. Letztes Hindernis war ein Betonrohr, durch die die „Wasserträger“ samt Eimer hindurch stiegen. Das bis dahin noch im Eimer verbliebene Wasser wurde in eine zuvor gekuppelte Schlauchleitung geschüttet und bis zu einer Kübelspritze „befördert.“ Mit einem D-Strahlrohr mußten die Teilnehmer drei Tennisbälle von Verkehrsleitkegeln spritzen. Die danach noch in der Kübelspritze verbliebene Wassermenge war von den Jugendlichen zu schätzen, wofür es – je näher die Schätzung an der tatsächlichen Menge lag – Pluspunkte gab.

Neben den Spielen, die auch den Zuschauern viel Spaß machten, gab es ein umfangreiches Programm mit der Ausstellung der neuesten Löschfahrzeuge  der Feuerwehren Traunreut, Fridolfing, Traunstein, Holzhausen, Chieming und Ruhpolding. Umfassende Informationen gab es an den Beratungsständen der Polizei und der Bundeswehr. Am Stand der AOK wurde die Geschwindigkeit beim Schuss auf ein Fußballtor gemessen. Auch die Integrierte Leitstelle Traunstein, das Bayerische Rote Kreuz und das Technische Hilfswerk (THW) stellten sich vor. Besondere Attraktion und von vielen Jugendlichen umringt war die Verkehrswacht mit Fahr- und Überschlagsimulatoren und der Möglichkeit mit einer „Rauschbrille“ zu erfahren, das Fahren unter Alkoholgenuß zu Orientierungslosigkeit führt. Großes Interesse fanden die Vorführungen der Rettungshundestaffel des Bayerischen Roten Kreuzes und eine Vorführung „Löschen – gestern und heute.“  

Bürgermeister Georg Schützinger sprach den Jugendlichen seine allerhöchste Hochachtung aus, dass sie ihre Freizeit für den Dienst bei der Feuerwehr opfern und für das Allgemeinwohl eintreten. Der Feuerwehr-Jugendtag möge dazu beitragen, dass Idealismus, Kameradschaft und Zusammenhalt gestärkt wird, damit die Sicherheit der Bürger auch in Zukunft gewährleistet ist. Franz Parzinger betonte, es gebe keine bessere Freizeitbeschäftigung, als sich bei den Feuerwehren oder den Hilfsorganisationen aktiv und ehrenamtlich für Mitmenschen einzusetzen und in Not zu helfen. Landrat Hermann Steinmaßl würdigte alle, die zu dem wunderbaren Kreisjugendfeuerwehrtag beigetragen haben. „Wir sind das Team“ – dieses Motto des Jugendtages verdeutliche, was die Feuerwehren ausmacht: Engagement, ein kameradschaftliches Miteinander und Einsatz für Andere. Der Landrat hob besonders das Engagement der Jugendwarte hervor, die viel Energie und Zeit für ihre Schützlinge aufbringen.

Bürgermeister Georg Schützinger und Landrat Hermann Steinmaßl nahmen am Ende des dreistündigen Wettbewerbes zusammen mit Kreisbrandrat Hans Gnadl und Kreisjugendwart Florian Reiter die Siegerehrung vor und überreichten Pokale an die drei erstplatzierten Teams. Die Siegergruppe aus Törring durfte zudem den Wanderpokal des Kreisfeuerwehrverbandes in Empfang nehmen. Reiter würdigte die hervorragende Organisation des Jugendtages durch die Aktiven der Feuerwehr Erlstätt und den Feuerwehrverein. Zum Abschluss übergab die Feuerwehr Erlstätt den Jugendwimpel des Kreisfeuerwehrverbandes an die Feuerwehren der Stadt Traunreut. Sie richten am 13. Juli 2013 den 28. Kreisjugendfeuerwehrtag aus.

pv.

Quelle Bericht: Kreisfeuerwehrverband Traunstein

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